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Mülhausen-Habsheim 2016

Auf dem Flugplatz Mülhausen-Habsheim (ICAO-Code: LFGB) fand am 10. und 11. September 2016 ein Flugtag zum 30. Geburtstag des l' aéroclub de Mulhouse statt.

Kreuzung der Patrouille de France

Das Wetter war ein Traum, blauer Himmel mit schönen weissen Wolken, dazu sehr viele schöne Warbirds, die in Reih und Glied vor dem Zuschauerbereich ausgestellt waren. Als ich um ca. 11:30 Uhr auf dem Gelände ankam, drehte eine Sopwith Pup ihre Runden. Doch dann, um 12 Uhr sagte der Speaker, dass nun Mittagspause sei, und zwar bis 14 Uhr. Nun ja, so war es dann auch, bis um 14 Uhr lief nichts. Dann wurden zuerst bei paar Flugzeuge aus der Schweiz vorgeflogen, so eine Messerschmitt Taifun, eine Dewoitine D-26 und eine EKW C-3605. Danach gab es die Tora!, Tora!, Tora! - Vorführung mit drei North American T-6 Texan und danach durfte noch eine Texan, als Mitsubishi Zero-Sen verkleidet, die bullige Grumman Avenger von Charles Trachsel jagen.

Um 15 Uhr dann kamen schon die acht Alpha-Jets der Patrouille de France angeflogen. Unter den Klängen der Marseillaise begann die Vorführung des Aerobaticteams und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Die Patrouille de France zeigte eine sehr schöne Vorführung, allerdings staunte ich nicht schlecht, dass ich meist voll zoomen musste, um die Alpha-Jets fotografieren zu können. Sogar Vorbeiflüge im Verband mussten meist mit sehr viel Brennweite fotografiert werden.

Dewoitine D-26

Danach folgten die Displays von verschiedenen Warbirds, so die P-51D Mustang, eine Yak-3 und als absolutes Highlight eine Commonwealth Boomerang. Die Boomerang war das erste Kampfflugzeug, welches in Australien entwickelt und gebaut wurde, natürlich für die australische Luftwaffe. So eine Maschine war in Europa schon lange nicht mehr zu sehen. Jetzt muss man also nicht mehr nach Australien reisen, um eine Boomerang zu sehen!

North American T-6 Texan

Ca. um 16:40 Uhr zeigte sich dann auch noch die Dassault Rafale aus St. Dizier auf dem Flugplatz Mulhouse. Ich gebe es ganz offen zu, zuerst dachte ich, der Pilot der Rafale habe sich wohl beim Fluggelände vertan. Der Abstand zum Publikum war so gross, dass nicht einmal das Nachbrennergeräusch richtig laut zu hören war. Offensichtlich bin ich als Besucher von Airshows in der Schweiz anderes gewohnt, denn eine solche Entfernung bei einem Jet-Display war mir bisher unbekannt.

Dassault Rafale

Trotzdem, die Fahrt ins Elsass hat sich gelohnt. In der langen Mittagspause konnte ich den guten Flammkuchen ausgiebig geniessen und eine gutes Crêpe essen. Ab 13 Uhr gab es dann auch noch den Cancan-Tanz eines Ensembles zu bestaunen, wenn auch nur die VIP's eine ungetrübte Sicht auf die Vorstellung hatten.