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Eurofighter in Payerne

600 Spotter und Flugzeugfans trafen sich am 12. April 2019 in Payerne zum ersten Spotterevent im Rahmen des Beschaffungsprogrammes Air 2030.

Leider gab es nur den Start und die Landung von zwei Eurofighter Typhoon T3 und FGR4 der britischen Royal Air Force zu sehen. Detaillierte Informationen zum Typhoon gab es leider nicht, dafür Mützen und ein wenig Verpflegung. Wer genung früh da war, konnte noch die Demo des Hornet Solo Displays bewundern. Man stand bei der Eingangskontrolle genau in der Vorführachse und bekam so einen ganz neuen Eindruck dieses perfekt geflogenen Displays.

Logfile 12. April 2019

RegiLuftwaffeFlugzeugcn
A-919Swiss Air ForcePilatus PC-7327
A-933Swiss Air ForcePilatus PC-7341
J-5005Swiss Air ForceBoeing F/A-18 Hornet1327
J-5007Swiss Air ForceBoeing F/A-18 Hornet1335
J-5014Swiss Air ForceBoeing F/A-18 Hornet1359
J-5025Swiss Air ForceBoeing F/A-18 Hornet1374
J-5026Swiss Air ForceBoeing F/A-18 Hornet1375
T-335Swiss Air ForceAS532UL Cougar2537/MIS020
T-336Swiss Air ForceAS 532UL Cougar2541/MIS021
T-741Swiss Air ForceDHC-6-300466
V-616Swiss Air ForcePilatus PC-6 Porter639
ZK303Royal Air ForceEurofighter Typhoon T3207/BT017
ZK356Royal Air ForceEurofighter Typhoon FGR.4423/BS117

Der Eurofighter

Der Eurofighter Typhoon ist ein Gemeinschaftsprojekt der Luftfahrtunternehmen Airbus, BAE Systems sowie Leonardo. 1989 wurde mit dem Bau des ersten Prototyps begonnen, fünf Jahre später fand der Erstflug statt. Bis heute wurden insgesamt über 550 Maschinen zum Grossteil an die Luftwaffen der vier Partnerländer Deutschland, Italien, Spanien und Grossbritannien ausgeliefert.

Ursprünglich wurde der Eurofighter als Luftüberlegenheitsjäger konzipiert. Die Deltaflügel in Kombination mit den vorgelagerten Entenflügeln sorgen für die dazu nötige Beweglichkeit. Mittlerweile ist der Typhoon allerdings zu einem Mehrzweckkampfflugzeug gereift, der auch für Luft-Boden-Einsätze eingesetzt werden kann. Die Zelle besteht zu 82 Prozent aus modernen Verbundwerkstoffen, dies führt dazu, dass der Eurofighter eine viel kleiner Radarrückstrahlfläche hat als zum Beispiel die F/A-18C Hornet.

Heute repräsentiert der Eurofighter der aktuellen Tranche 3, Block 25 (Phase 3 Enhancement) den Stand der Technik. Das aktive elektronische E-Scan Radar CAPTOR-E (AESA) ist beweglich montiert und hat damit einen erweiterten Blickwinkel. Zusammen mit dem passiven Sensor PIRATE und dem Selbstschutzsystem «DASS» (Defensive Aids Sub-System) verfügt der Eurofighter auch in aktuellen Luftkampfszenarien über gute Erfolgschancen.

Technische Daten
Länge15.96 Meter
Spannweite10.95 Meter
Höhe5.28 Meter
Leergewicht11'764 kg
Max. Startgewicht23'500 kg
Triebwerk2 x Eurojet EJ2000
Schubkraft2 x 60 kN trocken, 2 x 90 kN mit Nachbrenner
Max. GeschwindigkeitMach 2.0 +
Dienstgipfelhöhe16'800 Meter
Reichweite1'500 Kilometer mit internem Treibstoff