Aviapics.ch

Eine Website von Aviatikfans für Aviatikfans

75 Jahre Flugplatz Alpnach

75 Jahre Flugplatz Alpnach und 30 Jahre Super Puma bei der Schweizer Luftwaffe wurden am 13. Mai 2017 im Kanton Obwalden gefeiert.

Geschichte

  • Die Fliegerkompanie 18 mit ihren Flugzeugen Morane D-3801 flog im Herbst 1942 erstmalig Einsätze ab der Graspiste in Alpnach, dieser geregelte Flugbetrieb gilt heute als Geburtsstunde des Militärflugplatzes Alpnach.
  • Zuerst prägten Propellerflugzeuge wie die Morane, P-51 D Mustang, Messerschmitt Bf-109, Pilatus P2 und Pilatus P3 sowie Do-27 den Flugbetrieb in Alpnach, bis 1960 mit der Inbetriebnahme der Kavernenanlagen die ersten Jetflugzeuge des Typs De Havilland DH-112 Mk 4 Venom in Alpnach stationiert wurden. In der Folge wurden bis ins Jahre 1994 Militärjets vom Typ Hawker Hunter F Mk 58 und Northrop Tiger F-5E ab Alpnach eingesetzt.
  • Am 20. Januar 1964 wurde offiziell der Helikopterflugbetrieb mit 32 Mitarbeiter und den Helikopter Djinn und Alouette II aufgenommen. Es folgten im selben Jahr die ersten Alouette III. Mit der Ablieferung des leistungsfähigen und modernen Super Puma begann 1987 sowohl technisch wie auch in Bezug auf die Einsatzmöglichkeiten ein neues Zeitalter in der Helikopterfliegerei in Alpnach. Mit der Übernahme der Helikopterflotte des Typ EC635 am 28. Mai 2010 wurde die bis heute vorhandene Helikopterflotte der Schweizer Luftwaffe komplettiert.

Der 13. Mai 2017 war ein bewölkter Tag, wobei zwischendurch auch die Sonne schien. Leider stand man als Besucher dieses Anlasses in Gegenlicht, so dass die Fotos natürlich keine hohe Qualität aufweisen. In Alpnach werden die Super Pumas und Cougars der Schweizer Luftwaffe durch die RUAG gewartet, und so waren es denn auch die beiden Hubschraubertypen, die das Flying Display bestritten.

Im Static Display fanden sich neben einigen Flächenfliegern auch wirkliche Raritäten aus dem Repertoire der Drehflügler. So eine Sud-Ouest SO 1221 Djinn und ein Hiller UH-12B. Diese beiden Exponate wurden wohl aus dem Fliegermuseum in die Innerschweiz gebracht.