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Malmslätt 2016

Rund um die 150000 Besucher feierten am 27.8. und 28.8. das 90-jährige Bestehen der schwedischen Luftwaffe in Malmslätt auf der Malmen Airbase (ICAO: ESCF).

Das Airshow-Programm war trotz der fast ausschliesslichen Demonstration der schwedischen Luftwaffe vielfältig und für einen Nichtschweden auf eine Art einmalig. Wo kann man heutzutage noch eine Formation Saab Tunnan, Draken, Viggen, Saab 105 und Saab Gripen fliegen sehen? Eine weitere Rarität war auch die Saab B17A, ein schwedischer Sturzkampfbomber aus dem zweiten Weltkrieg. Ebenfalls gezeigt wurde eine Hunter in schwedischen Farben. Vorgeflogen wurde auch eine Klemm Kl-35, eines der ganz wenigen noch existierenden Exemplare diese Typs. Dieses Muster wurden zur Grundschulung der Piloten im zweiten Weltkrieg verwendet. Die Schweizer und Finnen zeigten mit je einer F-18 eindrückliche Vorführungen. Dann war da noch eine belgische F-16 und eine tschechische Mi-35.

Im Static-Display stand neben den bereits erwähnten Maschinen auch eine Saab Lansen. Diese Maschine wurde aber nicht vorgeflogen. Auch der Prototyp oder Technologieträger der neusten Variante der Gripen, die Gripen NG, war ausgestellt.

Das Wetter war am Samstag schön und warm aber es wehte ein starker Wind. Erstaunlich, dass bei diesen Windverhältnissen, der Wind blies praktisch rechtwinklig mit mindestens 15kt zur Start- und Landebahn (RWY 19), auch die kleineren Propellermaschinen vorgeflogen wurden. Am Sonntag regnete es zeitweise und mit 15 Grad Celsius war es auch erheblich kälter.

Das Fotografieren wurde aus zwei Gründen erschwert. Zum einen herrschten praktisch während der ganzen Airhow Gegenlichtbedingungen und zweitens wurden die Vorführungen aus Sicherheitsgründen relativ weit weg vom Publikum abgehalten. Mit 400mm Brennweite ging das ohne Extender nicht.

Die Malmen Airbase liegt übrigens eingeklemmt zwischen Malmslätt und Linköping. Linköping ist die Heimat der Saab-Flugzeugwerke.