Verregnet war mein erstmaliger Besuch auf der NAS (Naval Air Station) Oceana (ICAO: KNTU) Airshow im September 2011. Die Airshow ging total im Regen unter und die niedrige Wolkendecke schränkte die Flugvorführungen ein. Dabei hätte man das 100-jährige Jubiläum der US Navy Air Power feiern wollen ...

Das Airshowprogramm fiel denn auch vergleichsweise mager aus. Das Fotoshooting war durch die schlechten vorherrschenden Lichtverhältnisse und den Regen zudem stark beeinträchtigt.

Airshowprogramm

Die Blue Angels blieben am Boden. Die minimal tauglichen Wetterbedingungen für eine Vorführung waren nicht gegeben, insbesondere war die minimal zulässige Untergrenze der Wolkendecke selbst für eine reduzierte Flugvorführung unterschritten. Das sagt schon was über die damals vorherrschende Wettersituation aus. Ich habe seither nie wieder erlebt, dass die Blues wegen miesen Wetterbedingungen nicht geflogen wären. Zumindest am Boden standen die Blues aber bereit.

Ein paar F-18C Hornet und F-18E und F Super Hornet nutzten die hohe Luftfeuchtigkeit, um bei tiefem Vorbeiflug mit hoher Geschwindigkeit schöne Kondensationseffekte für das Publikum zu generieren.

IMC (Instrumental Meteorological Conditions) herrschten vor und die Navy nutzte die Gelegenheit um mit einer DC-9 Blindlandeanflüge mittels Talkdownverfahren zu demonstrieren. Den Talkdown konnte man über die Lautsprecher mitverfolgen. Nicht spektakulär aber für Aviatikinterssierte trotzdem interessant.

Eine C-2A Greyhound landete und startete zwischendurch mal. Die Greyhound wurde für das sogenannte Carrier Onboard Delivery (COD), den Transport von Personal und Cargo von und zu den Flugzeugträgern eingesetzt. (Anmerkung vom Autor vom 2026: Seit 2023 wird dieser Task durch die CMV-22B Osprey ausgeführt)

Ein paar Warbirds waren auch in der Luft zu sehen. Eine Grumman, oder besser eine General Motors TBM-3E Avenger. Die Avenger, ein Torbedobomber aus dem 2. Weltkrieg, wurde von Grumman entwickelt. Damit sich Grumman auf die Produktion der F6F Hellcat konzentrieren konnte, wurde die Produktion der Avenger aber zu wesentlichen Teilen an General Motors ausgelagert.

Weiter wurden auch eine Douglas AD-4 Skyraider und eine Douglas A-4C Skyhawk vorgeflogen.

Auch eine Curtiss Pusher Replika hob sich zum 100-jährigen Jubiläum der Naval Air Power in die Lüfte.

Static Display

Im static Display, zwar vergleichsweise übersichtlich, gab es aber doch ein paar interessante Dinge zu sehen: 

Die F-18C mit einem anlässlich dem 100-jährigen Naval Air Power Jubiläum gewidmeten speziellen Anstrich im WWII Look.

Ein Full-Scale-Modell der Northrop Grumman X-47B UCAS (Unmanned Combat Air System)

Eine Grumman C-2A Greyhound . . .

. . . sowie eine Grumman E-2C Hawkeye . . .

. . . und weitere Maschinen, aber dafür verweise ich auf die Bildersammlung.

Fotografie

Für die Fotografie verwendete ich folgende Kameras:

  • Canon EOS D1 Mk III
  • Canon EOS D1 Mk IV

Folgende Objektive kamen zum Einsatz:

  • Canon EF 28-300mm, hauptsächlich für das Static Display
  • Canon EF 100-400mm (die alte Version), für die Airshow
  • Canon 1,4-fach Telekonverter für EF Objektive. Der Konverter kam beim EF 100-400mm Telezoom zum Einsatz 

Ich schiesse meine Bilder im RAW Format und verwende für die Nachbearbeitung und Verwaltung der Bilder ausnahmslos Darktable. Darktable ist eine Open Source Fotoentwicklungs-Software.

Links

Bildersammlung NAS Oceana 2011

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